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Zitronen-Chili Polenta mit Puntarelle und Tomatenpesto

von anies delight blog (Seine Webseite ansehen)
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Dieses Gemüse habe ich erst letztens kennengelernt. Da waren wir zwar in einem recht guten Restaurant unterwegs und dennoch wurde mein Essen vertauscht. Also ich bekam etwas anderes als ich bestellt habe. Daher war ich mir überhaupt nicht sicher was ich da gegessen habe. Die Puntarelle waren roh und in feine Scheiben gehobelt. Im ersten Moment tippte ich auf grünen rohen Spargel. Schmeckt ein wenig danach. Doch ganz geheuer war es mir nicht. Andere Länder, andere Sitten, aber auch gleich völlig anderer Gemüsegeschmack?



Dann einige Tage später entdeckte ich beim Gemüsehändler eine Schachtel mit diesem grünen Zeug. Puntarelle. Nie gehört. Gegessen schon.


Ich konnte nicht widerstehen und nahm es mit.


Im Internet geschaut, fand ich heraus, dass man Puntarelle auch als Römischen Chicorée Salat bezeichnet und meist als Salat angemacht mit Knoblauch, Olivenöl und Essig, sowie Sardellen isst. Klingt nicht übel aber danach war mir nicht. Denn das Zeug ist ziemlich bitter und ich gewöhne mich immer mehr an die Bitterstoffe im Salat. Als Deutsche ist man dessen doch ziemlich entwöhnt. Diese Puntarelle jedenfalls sind mir ein Tick zu viel bitter.


Weiter habe ich gelesen, dass man sie genauso gekocht wie roh essen kann. Wunderbar.


Als erstes habe ich ein Pesto aus Petersilie, Taggiasche-Oliven (die ich immer verwende. Geschmacklich sind sie super und nur in Öl konserviert – keine Spur von Eisen, Citronensäure und Co.), Zitrone, Knoblauch, Sonnenblumenkernen.


Ist ganz lecker geworden. Passte für mich aber nicht zu dem Gemüse? Fristet jetzt bis zur weiteren Verwendung ein Dasein im Kühlschrank.


Dann habe ich mir überlegt ob nicht Polenta eine gute Geschichte wäre. Und das habe ich gleich umgesetzt:


Zitronen-Chili Polenta mit geschmorter Puntarelle und Tomatenpesto


Rezept


Für die Polenta verwende ich praktischerweise immer Instant-Polenta, die nur ein paar Minuten braucht. Ins Kochwasser habe ich Salz, ein Paar Zitronenzesten und Chili getan und dann die Polenta eingerührt. Kurz aufkochen lassen und fertig.


Die Puntarelle habe ich nur gewaschen, durchgeschnitten und in Öl mit etwas Salz und Chili in einer Pfanne angebraten.


Für das Tomatenpesto habe ich drei Tomaten in Öl mit dem Zaubermixer püriert und das war es schon.


Alles noch ein wenig abgeschmeckt und angerichtet auf Tellern.


Wir haben es als Vorspeise gegessen.



Dazu kann ich mir dann noch ein wenig Pecorino obendrauf gestreut vorstellen.


Heute wollte ich es vegan und so ist es bei mir ohne.


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Kommentare der Mitglieder :

 5

Da z.Zt. in Apulien Haupterntezeit f. Puntarelle ist, kann ich dieses Rezept nur empfehlen. Da ich ab und zu gerne Polenta esse, war dieses Rezept eine tolle Variante

Gesendet am 15/01/2012, 10:59
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 5

Lecker, ein super geiles Rezept

Gesendet am 03/12/2011, 19:15
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